Kihon           

Die Grundschule

Unter Kihon versteht man die Grundschule des Karate. Hier werden alle Techniken ohne Partner ausgeführt. Ziel der Grundschule ist es, dass Zusammenspiel der einzelnen Muskelpartien (Koordination) zu erlernen und die Techniken kontinuierlich zu verbessern.

In der Anfangsphase werden nur einzelne Techniken ausgeführt und später komplexe Bewegungsabläufe geübt. Neben der Steigerung der koordinativen Fähigkeiten werden auch fast alle Muskelgruppen beansprucht. Karate ist dadurch nicht nur effektiv im Falle der Selbstverteidigung, sondern auch für die eigene Gesunderhaltung!

Kihon ist auch ein erheblicher Bestandteil bei einer Gürtelprüfung.

Kumite

Der Freikampf

Das Kumite ist der freie Kampf. Hier haben zwei Wettkämpfer die Aufgabe, mit gezielten und kontrollierten Karate-Techniken eine Wertung zu erzielen.

Bewertet werden alle Faust- und Fußtechniken die zum Rumpf, Kopf und zum Rücken ausgeführt werden. Auch Fußfeger mit anschließenden Karate-Techniken können mit einer Wertung belohnt werden.

Grundsätzlich wird im Karate auf den bewussten Kontakt verzichtet. Damit im Falle eines Falles keine allzu großen Verletzungen entstehen, ist das Tragen von Faustschützern, Zahnschutz und bei den Männern ein Tiefschutz sowie bei den Frauen ein Brustschutz Pflicht.

Unsere erfolgreichsten Titel gehen von Einzelsiegen bei Hessenmeisterschaften bis zur Teilnahme bei Deutschen Meisterschaften und einen 5. Platz bei der ersten internationalen deutschen Meisterschaft.

Kata

In der Kata werden verschiedene Abwehr- und Angriffstechniken aneinander gereiht, die zusammen einen imaginären Kampf darstellen. Mit den Katas wurden neben den eigentlichen Techniken auch Kampfanwendungen überliefert. Als Kata getarnt, konnten diese offen geübt werden, ohne dass der Zuschauer sah, was wirklich trainiert wurde. Die Kata ist auch immer ein Kampfstil.

Im Shotokan, einer Stilrichtung des Karate, kennt man über 20 Katas. Die Kata ist Bestandteil bei jeder Gürtelprüfung. In dieser Disziplin werden auch Wettkämpfe durchgeführt. Beurteilt werden hierbei Ausführung, Tempo, Kampfverständnis, Kraft, Geschwindigkeit und Rhythmus.

Neben Einzelwettkämpfen besteht auch die Möglichkeit, eine Kata per Mannschaft vorzuführen. Hier ist das besondere Anliegen, die Kata synchron vorzuführen. Unser berühmtester Kata-Athlet ist unser Bundestrainer Efthimios Karamitsos der neben mehrfachen Deutschen Meistertiteln auch 2-facher Europameister und 3. der WM wurde.

Unser größter Erfolg in dieser Disziplin wurde von unserer Jugend-Kata-Mannschaft erzielt. Sie erreichten den 3. Platz bei einer Hessenmeisterschaft.

Kenner verwenden die Kata im sogenannten BUNKAI – der Anwendung. BUNKAI ist japanisch und bedeutet „Analyse/Zerlegung“. Hier wird der imaginäre Kampf mit Leben gefüllt und einzelne Techniken über Kombinationen mit einem Partner ausgeführt. Es ergeben sich unzählige Selbstverteidigungstechniken und Anwendungen, die auch im Ernstfall eingesetzt werden können. In den Anwendungen kommen nicht nur typische Karatetechniken vor, sondern auch Hebel und Würfe.

Selbstverteidigung

Sich wehren lernen – das ist immer wieder Thema bei speziellen Selbstverteidigungskursen, die Shodan Do exklusiv für Frauen anbietet.

In diesen Kursen vermittelt Heinz Zobus den Teilnehmerinnen, wie sie sich in Notsituation erfolgreich zur Wehr setzen können.

Hier lernen Frauen, selbstbewusst aufzutreten und sich gegen Angriffe zu schützen. Prävention spielt dabei ebenso eine Rolle wie das zur Wehr setzen bei Übergriffen. In zahlreichen Übungen werden Techniken trainiert, die auch gegen körperlich überlegene oder gar bewaffnete Personen wirkungsvoll eingesetzt werden können. Gesetzliche Grundlagen und Einheiten in realistischem Umfeld runden das Selbstverteidigungsprogramm ab.

 

Über uns

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